
Verzicht aufs Rauchen verhindert Frühgeburt
Spätestens ab der 15. Woche muss Schluss sein
ADELAIDE (ple). Raucherinnen, die schwanger sind, können das Risiko für eine Frühgeburt drastisch senken. Sie müssen dazu jedoch bis spätestens zur 15. Schwangerschaftswoche mit dem Rauchen aufhören.
Der Nutzen eines frühzeitigen Rauchstopps von Schwangeren geht aus den Daten einer prospektiven Kohortenstudie in Australien und Neuseeland hervor, an der mehr als 2500 Erstgebärende teilgenommen haben (BMJ 338, 2009, b1081). Ermittelt wurde die Rate der spontanen Frühgeburten sowie die Rate der Kinder, die für das Entwicklungsalter zu klein sind (small for gestational age, SGA).
In der Studie waren 80 Prozent der Teilnehmerinnen (1992 Frauen) Nichtraucherinnen, 10 Prozent hatten mit dem Rauchen aufgehört, und die übrigen Frauen rauchten weiter.
Bei Frauen, die bis spätestens zur 15. Schwangerschaftswoche (SSW) mit dem Rauchen aufhörten, entsprach die Frühgeburtenrate mit 4 Prozent und die SGA-Rate mit 10 Prozent jeweils der bei Nichtraucherinnen.
Dagegen unterschieden sich die beiden Parameter bei den Schwangeren, die weiter rauchten, signifikant von denen, die mit dem Rauchen noch vor der 15. SSW aufgehört hatten: So lag die Rate an Frühgeburten in der Gruppe der Raucherinnen bei 10 Prozent (Vergleichsgruppe: 4 Prozent). Und die SGA-Rate lag bei 17 Prozent, in der Vergleichsgruppe lag sie allerdings nur bei 10 Prozent.










